Aus Reiss-Profile wird LUXXprofile

08.01.2018

Bildquelle: Susan Yin, 647448, Unsplash

 

 

Das Reiss-Profile ist in meinem Coaching von Führungskräften ein wichtiger Bestandteil. Es ist für mich das einzige, wissenschaftlich fundierte Instrument, dass verlässliche Hinweise auf die (Führungs)-Persönlichkeit gibt. In der praktischen Anwendung wurde auch die ein oder andere Schwachstelle deutlich. So ist die Darstellung und Erläuterung einiger Motive und deren Ausprägung nicht ausreichend oder nicht mehr zeitgemäß.

 

Nach Jahren erfolgreicher Anwendung des Reiss-Profile gibt es nun eine Weiterentwicklung. Sie zeigt sich im LUXXprofile, das von den bisherigen Lizenznehmern des Reiss-Profile initiiert wurde. Dabei blieben die zentralen wissenschaftlichen Erkenntnisse des von Steven Reiss über die Motive und deren Ausprägungen zentraler Bestandteil auch im LUXXprofile.

 

Im wesentlichen wird die Weiterentwicklung in folgenden Punkten deutlich. So gibt es künftig

  • eine klarere und konkretere Benennung und Beschreibung der Motivdimensionen

  • eine erhöhte Trennschärfe der Motive, die sich bei den Motiven Einfluss, Besitzen, Revanche Familie und Sicherheit zeigt. Dies führt zu einer verbesserten Erklärbarkeit der individuellen Persönlichkeit.

  • eine höhere Präzision in der Messung und Interpretation der Dimensionen

  • eine besser gesicherten Validität

  • eine aktuelle, auf viele Jahre hinaus gültige Normierung, die für eine hohe Aussagekraft der persönlichen Testwerte im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung sorgt
     

Die Weiterentwicklung erfolgte durch das Forscherteam um Professor Samuel Greiff und Dr. Christoph Kemper der Univesität Luxemburg. Sie konzipierten die 16 Motivdimensionen auf der Grundlage aktueller Forschungsbefunde neu und passten die Messung und Interpretationen an den aktuellen Stand der Forschung an.

 

Die Entwicklung, Validierung und Dokumentation des LUXXprofile orientierten sich an den Empfehlungen der DIN 33430 und den Standards für Educational and Psychological Testing der American Educational Research Association [AERA], der American Psychological Association und des National Council on Measurement in Education.

 

Ich sehe dieser Weiterentwicklung mit großer Erwartung entgegen, zumal dadurch die erlebten „Enpässe“ und Schwachstellen behoben sind. Durch diese Weiterentwicklung entsteht für unsere Kunden kein Nachteil, da ich als zertifizierter Master künftig beide Profile in meiner Arbeit einsetzen kann. Dort wo notwendig und gewünscht, wird es auch künftig möglich sein, das „Reiss-Profile“ einzusetzen.

 

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