Zukunftsbild als eine Möglichkeit der Positionierung

09.24.2018

Bildquelle: Samuel Zelle, 358865, Unsplash

 

Ein Erfahrungsbericht 

 

Viele unserer Kunden sind in den letzten Jahren in grundlegende Veränderungs-prozesse gestartet. Strategische, strukturelle oder technologische Herausforderungen mussten gemeistert werden.

Deutlich wurde an vielen Stellen: Die anstehenden Herausforderungen haben massive Auswirkungen auf das Selbstbild und Selbstverständnis der betroffenen Unternehmen. Es brauchte ein neues Zukunftsbild, das vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen entstand. Dieses diente als Orientierungspunkt und emotionale Klammer für die anstehenden Veränderungen und Entwicklungen und entfaltete als solche enorme Kraft. Den Weg zu diesen Zukunftsbildern haben wir gemeinsam mit unseren Kunden gestaltet.

 

 

Die zentralen Erfolgsfaktoren

1. Wichtig für die Anschlussfähigkeit der Bilder war, dass sie von innen heraus entwickelt werden. Keine Agentur kann einem Unternehmen sein Selbstbild geben. Das Wissen und der Wille sich als Unternehmen zu entwickeln, liegt bei den MitarbeiterInnen. Agenturen können dies „kosmetisch“ unterstützen. Also gilt es herauszufinden, was die MitarbeiterInnen antreibt und stolz macht, für das Unternehmen zu arbeiten. Das kann über Workshops, über Social Media-Abfragen oder auch eine Postkarten-Aktion passieren. Wichtig ist, dass jede/r MitarbeiterIn die Möglichkeit hat, einen Beitrag zu leisten. Das erhöht die emotionale Bindung und die Akzeptanz der Maßnahme deutlich. Und es macht Spaß.​

 

2. Bilder waren für die Emotionalität im Prozess von unschätzbarem Wert. Über die gemeinsame Auswahl der Postkartenmotive (Mitarbeiterbefragung), das Kreieren persönlicher Zukunftsbilder im Rahmen von Workshops oder die Übertragung des formulierten Zukunftsbildes in eine bildliche Dimension. Wann immer wir mit Bildern gearbeitet haben, war der emotionalisierende Effekt deutlich zu spüren. Arbeit mit Bildern und Analogien als Methode im Change. Dann Bild und Zitat UMJ.
 

3. Die Geschäftsführung hat selbst ihren Beitrag geleistet. Egal ob mittelständischer Geschäftsführer oder ein siebenköpfiger Konzernvorstand. Für die Akzeptanz der Maßnahme und auch für die Verbindlichkeit was es von zentraler Bedeutung, dass die Unternehmensführung gemeinsam mit ihren MitarbeiterInnen am Zukunftsbild arbeitete und die Arbeit genauso ernst genommen hat als ginge es um die Formulierung strategischer Ziele. Hier entstand die Energie für den weiteren Prozess.

 

Unser Fazit

Gerade beim aktuellen Veränderungsdruck ist es sinnvoll, kurz innezuhalten und sich ganz grundsätzlich die Frage zu stellen, wohin sich das Unternehmen verändern möchte und kann. Und diese Frage kann am besten beantwortet werden, wenn alle die Menschen beteiligt sind, die das Unternehmen tagtäglich mitgestalten und leben.  

 

 

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