• Synetz-cc Twitter
  • Synetz-cc Xing
  • Synetz-cc LinkedIn

|    © 2018  synetz – change consulting GmbH

Die Drei Change Hürden

05.03.2019

Bildquelle: Jeremy Chen, 1393098, Unsplash

 

Kommentar: CHANGE. Alle im Boot oder doch lieber die Richtigen?

 

Grundsätzlich teilen wir die, im Artikel "VERÄNDERUNGEN IN UNTERNEHMEN: An diesen drei Hürden scheitern Change-Projekte", von Claudia Tödtmann dargestellten Aspekte. Veränderungen haben immer auch eine soziale Dimension. Das heißt, dass es ohne die Menschen im Unternehmen nicht geht. Einbindung, Wertschätzung und Transparenz sind zentrale Erfolgsfaktoren, um die Akzeptanz einer Veränderung sicherzustellen.

 

In unserer Beratungsarbeit erleben wir es immer wieder, dass Unternehmen, wie ebenfalls im Artikel dargestellt, versuchen, ALLE von Beginn an mitzunehmen. Dabei wird oftmals sehr viel Energie auf die MitarbeiterInnen verwendet, die am stärksten bremsen und blockieren.

 

Und hier schlagen wir eine andere Vorgehensweise vor, als die im Artikel genannte. Veränderungsprojekte benötigen ohnehin sehr viel Kraft und Energie von allen Beteiligten. Daher ist es wichtig, seine Bemühungen auf die Aspekte zur fokussieren, die erfolgversprechend sind. Auch bei den MitarbeiterInnen gilt, dass jeder unterschiedlich auf Veränderung reagiert. Gerade am Anfang ist es daher wichtig, eine Allianz der Willigen und Motivierten zu schmieden und die Energie dieser Gruppe für den Start in eine Veränderung zu nutzen. Stellen sich die ersten spürbaren Erfolge ein, dann wird sich der Rest nach und nach dieser Allianz anschließen, bis ein Großteil der Belegschaft hinter der Veränderung steht. Aber – und auch das ist die Realität – es wird immer auch einen kleinen Teil geben, den man niemals für das Neue gewinnt. Würde man nun tatsächlich versuchen, alle mit uns Boot zu holen, würde das Boot möglicherweise niemals ablegen.

 

Was sichergestellt sein muss, ist, dass alle transparent informiert werden und die Möglichkeit haben sich konstruktiv einzubringen. Dass Fragen und Bedenken ernst genommen werden und jeder sich mit dem Neuen auseinanderzusetzen kann. Wie die Betroffenen diese Chance nutzen, liegt dann aber auch ein Stück weit in ihrer Verantwortung.  

 

 

Hier den Artikel von Claudia Tödtmann im Original lesen

 

 

 

Please reload

Aktuelle Beiträge

13.03.2019

Please reload